Frauen verdienen immer noch in den selben Berufen durchschnittlich sechs Prozent weniger als Männer. Ein wesentlicher Grund dafür ist das Risiko wegen Schwangerschaft und Kinderbetreuung und Pflege („Care) auszufallen, das hauptsächlich auf ihnen lastet. Immer noch machen es viele Unternehmen Vätern immer noch nicht gerade leicht, in Elternzeit zu gehen oder bieten ihnen Teilzeitarbeitsplätze.  Die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern an sich beträgt zudem 21 Prozent zugunsten der Männer. Ein  Grund: Führungspositionen werden von Frauen erst gar nicht erst angestrebt, weil sie darin Familie und Beruf nicht miteinander vereinbaren könnten. Von Männern dagegen wird erwartet, dass sie Familie ganz weit zurückstellen.

So halten sich tradierte Rollenmuster und beide Geschlechter scheitern damit, sich partnerschaftlich und gleichberechtigt Erwerbs- und Familienarbeit aufzuteilen. Diesem schon lang bekannten Zusammenhang aus Väter-Perspektive etwas entgegenzusetzen, machen wir werdenden und allen anderen Vätern wertschätzende Angebote und bieten Organisationen dazu Beratung. Familie ist auch Männersache. Keine aktive Vaterschaft ohne Zeit und Gelegenheit! „Eine Emanzipation der Geschlechter gibt es nicht ohne die Männer“ (Klaus Theweleit). Um dies zu unterstreichen, kooperieren wir mit dem Equal Pay Day Köln, der vom Club Köln der Business and Professional Women Germany veranstaltet wird.

 

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