Frauen verdienen immer noch in den selben Berufen durchschnittlich sechs Prozent weniger als Männer. Ein wesentlicher Grund dafür ist das Risiko wegen Schwangerschaft und Kinderbetreuung und Pflege („Care) auszufallen, das hauptsächlich auf ihnen lastet. Immer noch machen es viele Unternehmen Vätern immer noch nicht gerade leicht, in Elternzeit zu gehen oder bieten ihnen Teilzeitarbeitsplätze.  Die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern an sich beträgt zudem 21 Prozent zugunsten der Männer. Ein  Grund: Führungspositionen werden von Frauen erst gar nicht erst angestrebt, weil sie darin Familie und Beruf nicht miteinander vereinbaren könnten. Von Männern dagegen wird erwartet, dass sie Familie ganz weit zurückstellen.

So halten sich tradierte Rollenmuster und beide Geschlechter scheitern damit, sich partnerschaftlich und gleichberechtigt Erwerbs- und Familienarbeit aufzuteilen. Diesem schon lang bekannten Zusammenhang aus Väter-Perspektive etwas entgegenzusetzen, machen wir werdenden und allen anderen Vätern wertschätzende Angebote und bieten Organisationen dazu Beratung. Familie ist auch Männersache. Keine aktive Vaterschaft ohne Zeit und Gelegenheit! „Eine Emanzipation der Geschlechter gibt es nicht ohne die Männer“ (Klaus Theweleit). Um dies zu unterstreichen, kooperieren wir mit dem Equal Pay Day Köln, der vom Club Köln der Business and Professional Women Germany veranstaltet wird.

 

Für sein langjähriges Engagement, Väter in die Familienbildung hineinzuholen und sich für die Gleichstellug von Frauen und Männern einzusetzen, erhält Jürgen Kura, 1. Vorsitzender von Väter in Köln e.V., den Sonderpreis im Rahmen der Veranstaltung „Spitzenvater des Jahres“, initiert von Prof. Dr. Urike Detmers von der Mestemacher GmbH, Gütersloh. Wir freuen uns sehr! Hier mehr zu den Hintergründen und zur Begründung.

© Agentur Baganz, 8.3.19 Berlin

Klassische Geburtsvorbereitungskurse haben vor allem die Mütter im Blick, gehen aber nur selten auf die speziellen Bedürfnisse zukünftige Väter ein. Um Männern eine Möglichkeit zu geben, ihre eigenen, auf die Vaterschaft bezogene Fragen zu stellen und sich über Unsicherheiten, Wünsche sowie Erwartungen auszutauschen, werden die Kölner Väter ab sofort regelmäßig eintägige Geburtsvorbereitungskurse für werdende Väter anbieten. In diesen Kursen wird es unter anderem um folgende Themen gehen:

  • Welche Art Vater möchte ich sein?
  • Was verändert ein Kind in der Paarbeziehung?
  • Wie kann ich bei der Geburt unterstützend dabei sein?
  • Wie gehe ich mit den Belastungen um?
  • Wie viel Auszeit lässt mein Beruf zu?
  • Welche Kompetenzen für die Vaterrolle bringe ich mit, welche möchte ich erwerben? Möglichkeiten und Schwierigkeiten einer aktiven Vaterrolle.
  • Und welches Equipment brauche ich wirklich?

Der neue Kurs findet am 30.03.2019, 10:00-14:00 Uhr im Familienforum Deutz-Mülheim statt. Weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung findest du auf unserer Angebotsseite.

Die neue Vätergruppe rund um den Umgang mit Krise und Trennung, vor allem um die Fragen danach, wie man weiterhin ein „guter Vater“ bleiben kann,  wie man für sich selbst gut sorgt und sich nicht in Konflikten aufreibt und vieles mehr beginnt im März. Hier Infos zu Inhalten und Anmeldung.

VäterTV ist ein innovatives Projekt von Väter in Köln e.V. Viele informative Videoclips mit Expertinnen und Experten zum Thema Vater-werden und Vater-sein und mit Vätern selbst werden auf einer Webseite und auf einem YouTube-Kanal zur Verfügung Fachkräften, Vätern und Müttern online gestellt – unbegrenzt und niederschwellig. Gefördert wird Väter TV von der Fa. Mestemacher aus Gütersloh, die sich seit langem für Gleichstellung einsetzt, und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Veröffentlicht wird der neue Kanal ab Ende Januar.  Zur Zeit wird an der Webseite gerarbeitet.

Klassische Geburtsvorbereitungskurse haben vor allem die Mütter im Blick, gehen aber nur selten auf die speziellen Bedürfnisse der werdenden Väter ein. Um Männern eine Möglichkeit zu geben, ihre eigenen, auf die Vaterschaft bezogene Fragen zu stellen und sich über Unsicherheiten, Wünsche sowie Erwartungen auszutauschen, werden die Kölner Väter ab sofort regelmäßig eintägige Geburtsvorbereitungskurse für werdende Väter anbieten. In diesen Kursen wird es unter anderem um folgende Themen gehen:

  • Welche Art Vater möchte ich sein?
  • Was verändert ein Kind in der Paarbeziehung?
  • Wie kann ich bei der Geburt unterstützend dabei sein?
  • Wie gehe ich mit den Belastungen um?
  • Wie viel Auszeit lässt mein Beruf zu?
  • Welche Kompetenzen für die Vaterrolle bringe ich mit, welche möchte ich erwerben? Möglichkeiten und Schwierigkeiten einer aktiven Vaterrolle.

Der erste Kurs findet am 19.01.2019, 10-14:00 Uhr im Familienforum Deutz-Mülheim statt. Weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung findest du auf unserer Angebotsseite.

Toll, so eine große Küche mit fünf Backöfen, denn hier tritt man sich garantiert nicht auf die Füße! Viel Spaß und Unterhaltung hatten die Teilnehmer beim Weckmänner-Backen im Väter-Café Schäl Sick im Familienforum Deutz-Mülheim. Elf Papas kneteten und formten mit ihren insgesamt 15 Kindern im Alter zwischen zwei und sechs Jahren fleißig Weckmänner, aber auch Weckfrauen und „Weckmonster“. Da Hefeteig in aller Ruhe „gehen“ muss, wurde zwischendurch gespielt und die Geschichte von St. Martin vorgetragen. Klar ist: Väter bekommen so einiges gebacken, deswegen werden wir noch mehr Back-Aktionen durchführen.

Referent Gürkan Uçan, Sozialarbeiter am Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Herne, berichtete vor sozialpädagogischen Fachkräften über seine Arbeit mit Vätern aus den neuen EU-Staaten. Innerhalb der letzten zehn Jahre hat er eine Vielzahl von Vätergruppen mit dieser als „schwierig“ geltenden Zielgruppe etablieren können. Ob dieses erfolgreiche Praxisbeispiel Vorbild für die Sozialarbeit in Köln sein könnte, diskutierten ca. dreißig Teilnehmende aus den Bereichen Flüchtlingsarbeit, Jugendhilfe und Familienbildung im Bürgerzentrum Ehrenfeld. Dr. Michael Tunç führte in die Forschungserkenntnisse über die Zielgruppe ein, Sozialwissenschaftler Hans-Georg Nelles regte zur Auseinandersetzung mit Väterbildern und Väterrollen an. Künstlerischer Höhepunkt des Tages war der Auftritt des bulgarischen Artisten Alen Donev, selbst alleinerziehender Vater, der seine einmalige „Messer- und Glasbalance“ präsentierte. Mehr zu unseren Fortbildungen hier.

„Wie reagiere ich richtig, wenn mein Kind sich verbrüht, verletzt oder etwas verschluckt und zu ersticken droht? Wie reanimiere ich es notfalls? Und was ist gute Unfallprävention?“ Diesen Fragen stellten sich verantwortungsvolle Papas in dem Kurs von Dr. rer. nat. Michael Neugebauer, Rettungssanitäter und Vater von zwei Kindern. In dem Vier-Stunden-Intensivkurs wurden häufige Unfall-Szenarien durchgespielt, praktische Übungen an Trainingspuppen absolviert und viele Antworten gegeben. Eine Erkenntnis gab es auch: Das Prinzip „Gefahr erkannt, Gefahr bekannt“ ist immer noch das Beste fürs Kind. Für das nächste Frühjahr ist ein neuer Kurs geplant. Der Termin wird noch bekannt gegeben.

Eine Trennung ist meist mit Ängsten, Hilflosigkeit, Stress und Konflikten verbunden, was sehr belastend sein kann. Vor allem Kinder leiden besonders unter den Konflikten ihrer Eltern. Aufbauend auf die erfolgreichen Gruppenangebote des Väterzentrums Berlin bieten wir seit mehreren Jahren ein ressourcenorientiertes Gruppenangebot für Väter in Trennungslagen an, das von Vätercoach Theo Brocks moderiert wird. Hierin geht es z.B. um Kooperationstraining, den Unterschied von Paarebene- und Elternebene, Strategien im Umgang mit der Ex-Partnerin und Ziele für den neuen Lebensabschnitt. Ein neuer Kurs beginnt im Februar 2019. Weitere Informationen findest du auf unserer Angebotsseite.